Interventionen

Eine kPNI-Behandlung hat den Charakter einer Intervention - Therapeut und Patientin / Patient schreiten gemeinsam gegen die Krankheit ein.

Dies ist ein aktiver Prozess. Das bedeutet: Die Patientin bzw. der Patient wird, wenn notwendig, ihren bzw. seinen Lebensstil ändern.

Die Patientin bzw. der Patient wird während der Intervention Neues lernen: über ihren bzw. seinen Körper, die Erkrankung und über die Möglichkeiten, sich selbst zu helfen.

 

Über folgende Wege kann man dabei den gesundheitlichen Zustand beeinflussen:

  • Ernährung: Was esse ich wann, was esse ich nicht und wann esse ich ggf. nicht und warum (nicht)?
  • Nahrungsergänzung, Protokolle, Heilmittel: Wie erkenne ich Mangelerscheinungen und Schwachstellen, und wie beseitige ich sie? 
  • Bewegung: Wann bewege ich mich wie und wo, welche Sportarten betreibe ich ggf. und wie oft und warum?
  • Biorhythmus: Wie sieht mein Schlaf- und Wachrhythmus aus, welchen Spielraum lassen mir meine Pflichten? Welche Hilfsmittel kann ich nutzen, um die Situation zu verbessern?
  • Lebensgestaltung in allen Bereichen:  Was macht mich zufriedener, ausgeglichener, stärker, glücklicher? 
  • Kognitiv-systemisch: Welche andere Art der Betrachtung meines Problems bringt mich seiner Lösung näher?

Eine Behandlung nach dem Wissensstand der kPNI stellt einen neuen, oft frischen Weg dar, komplexe chronische Beschwerdebilder zu behandeln, wovon einige in jüngster Zeit immer häufiger auftreten (Stichwort: "Zivilisationskrankheiten". Dazu zählen Erkrankungen und Symptome(,)

  • die sich auf der Haut zeigen 
  • die sich an den Knochen bzw. am Bewegungsapparat zeigen
  • der verschiedenen Abschnitte des Darmes
  • die sich im Bereich des Kopfes äußern 
  • an denen die Atmungsorgane beteiligt sind 
  • mit Beteiligung von Leber, Galle und Bauchspeicheldrüse 
  • von Speiseröhre und Magen 
  • mit Beteiligung von Drüsen
  • die sich auf der seelischen Ebene äußern 
  • die primär die Nervenfunktionen betreffen 
  • die mit den Funktionen der Sexualhormone zu tun haben 
  • die sich unspezifisch im gesamten Organismus äußern können 
  • die durch toxische Einwirkungen bedingt sind oder verstärkt werden 
  • mit autoimmunem Hintergrund 
  • des angeborenen und erworbenen Immunsystems 
  • des Stoffwechsels 

sowie Schmerzen und Entzündungen jedweder Lokalisation. 

 

Diese Aufzählung ist nicht konsequent systematisch gehalten, sondern soll eine grobe Orientierung ermöglichen. So können z. B. hormonelle Erkrankungen zugleich Autoimmunerkrankungen sein, entzündliche Erkrankungen auf Infekte zurückzuführen sein oder auch nicht, verschiedene Krankheiten sich an mehreren Organsystemen zeigen.