Adipositas-Behandlung

Ein bisschen "Hüftgold" ist nicht gemeint, wenn von Adipositas die Rede ist. Dabei geht es vielmehr um starkes Übergewicht. Ausnahmen bestätigen die Regel: Je stärker das Übergewicht, umso höher sind auf lange Sicht die damit verbundenen gesundheitlichen Risiken. 

 

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) verwendet zur Definition des Begriffs den sogenannten "Body Mass Index" (BMI) und bezeichnet Personen als adipös, deren BMI bei 30 oder höher liegt. Die Formel dafür lautet: Körpermasse (alltagssprachlich: Gewicht) in Kilogramm geteilt durch Körpergröße in Metern.  Wenn eine Person also beispielsweise 1,70 m groß ist und 100 kg wiegt, hat sie einen BMI von etwa 34. 

 

Oft sehen Personen mit Übergewicht sich Diskriminierung ausgesetzt. Ihnen wird unterstellt, sie hätten keine Disziplin und würden ihre Tage mit der Chipstüte vor dem Fernseher verbringen. Dabei muss man wissen, dass es verschiedene Gründe gibt, warum Menschen mehr wiegen als von Gesundheitsexperten gefordert. Oft stecken Fehlfunktionen der Hormone (chemische Botenstoffe) dahinter. Die Schilddrüse zum Beispiel kommt als Verursacher in Frage. Aber auch andere Körpergewebe geben Hormone ab, die den Appetit beeinflussen können.

 

Wenn man über längere Zeit trotz weniger Essen vergeblich versucht abzunehmen oder wenn man es einfach nicht schafft, seinen Appetit zu zügeln, dann sollte man an solch eine Möglichkeit denken. Denn bevor man eine sinnvolle Strategie entwerfen kann, um das Körpergewicht dauerhaft zu senken, muss man erst die Ursache(n) für das Übergewicht bestimmen. Zu diesem Thema berate ich Sie in meiner Praxis.